![]()
Wurmbefall kann jeden Hund treffen. Hier unterscheidet man fünf Arten von Würmern :
Die Spulwürmer
Die Hakenwürmer
Die Peitschenwürmer
Die Bandwürmer und
Die Herzwürmer (Leichmaniose)
Am weitesten
verbreitet sind Spulwürmer (z.B. Toxocara canis). Sie sehen aus wie
Spaghetti
und werden bis zu 18 cm lang. Ein schwerer Befall kann zu dem so
genannten Wurmbauch, Durchfall, Erbrechen und herabgesetzter Vitalität führen.
Hakenwürmer (z.B.
Ancylostoma caninum) saugen Blut und werden bis zu 1,8 cm lang. Sie verursachen akute oder chronische Blutarmut, die auch von Durchfall begleitet werden kann.
Der Peitschenwurm
(Trichuris vulpis) kann eine Länge von 7,5 cm erreichen. Sein Vorderes Ende ist
in der Schleimhaut des Dickdarms verankert. Stärkerer Befall verursacht
Entwicklungsstörungen,
Abmagerung, Blutarmut und Kräfteverfall.
Schon vor der Geburt kann der
heranwachsende Fötus vom Muttertier infiziert werden.
Wenn die Mutter von
Würmern befallen ist, kann sie das dem Fötus durch die Versorgung mitgeben oder
nachdem der Welpe geboren wurde kann er sie durch das Säugen der Muttermilch
in
Larvenform übernehmen.
Hunde können sich auch mit Würmern
(Darmwürmer) infizieren, indem sie an fremde Hundehaufen riechen oder lecken und
so die Wurm Eier und Larven (die sich sehr lange halten und
in dem Kothaufen
entwickeln) oral aufnehmen.
Mit anderen
Rundwürmern, nämlich Hakenwürmern, können Hunde angesteckt werden, indem sich
die Wurmlarven durch die Haut bohren und dann in den Darm wandern. Rundwürmer
können auch in Hunde gelangen, wenn diese infizierte Zwischenwirte wie Mäuse
oder Vögel fressen. Die Herzwürmer
wiederum werden durch Mücken übertragen ( sog. Sand- und Schmetterlingsmücken)
und verursachen den Tod, da es bis heute keine geeignete Behandlung oder
Vorsorge gibt.
Deswegen ist es
zwingend erforderlich die Hunde von Geburt an regelmäßig zu Entwurmen. Regelmäßig heißt: Das erste Mal im
ALter von zwei Wochen- dann bis zum Alter von 12 Wochen alle zwei Wochen eine
Wurmkur- dann bis zu einem Ater von 6 Monaten alle vier Wochen und ab dem Alter
von einem Jahr halbjährlich.
Das bedeutet das der
Hund in seinem ersten halben Lebensjahr neun Wurmkuren bekommt,
damit auch alles
von der Geburt und der Säugerphase raus ist. Danach reicht jedes halbe Jahr,
es
sei denn im Haushalt leben noch Säuglinge mit, dann wären auch alle drei Monate
angebracht, bis das Kind laufen kann.
![]()