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Die Parvovirose wird durch Viren ausgelöst, die der Hund mit der Nase, sprich beim Schnüffeln aufnimmt. Die Viren werden vom infiziertem Tier über den Kot ausgeschieden (millionenfach) wobei diese Viren sehr langlebig sind und man eigentlich in jedem "Häufchen" eine potentielle Gefahr sehen muss. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel ca.4-10 Tage, wobei es auch davon abhängt ,um welche Form der Parvovirose es sich handelt. Man unterscheidet zwischen zwei Formen, nämlich Myokarditischen und der Enteritischen Parvovirose. Die Myokarditische Form bedeutet, das der Herzmuskel sich entzündet und das Tier innerhalb kürzester Zeit verstirbt (meist Welpen), da der Virus das Knochenmark und das lymphatische Gewebe angreift und sich somit sehr schnell vermehren kann und die betroffenen Zellen absterben. Auffällige Symptome sind u .a. starkes Fieber, starkes Erbrechen sowie explosionsartiger Durchfall der oftmals Blut enthällt. Bei der Enteritischen Form handelt es sich um eine Entzündung der Darmwand, wodurch Bakterien und Toxine in die Blutbahn gelangen und eine Blutvergiftung hervorrufen. Diese Form verläuft nicht unbedingt tödlich, wenn man die Blutvergiftung rechtzeitig entdeckt und behandelt. Durch die Symptome (wie bei der Myokatischen Form) verliert der Hund sehr viel Wasser somit wird der Elektrolyte Haushalt gestört. Dadurch verliert der Hund an Gewicht, was ab 15% Gewichtsverlust tödlich enden kann. Nachweisen kann man die Parvovirose durch einen Bluttest, denn der PH-Wert im Blut sinkt drastig. Entscheidend für den Verlauf der Krankheit ist die Früherkennung evtl. auch durch eine Kotprobe nachweisbar, damit man dem Wasser und Elektrolyte Mangel frühzeitig entgegen wirken kann. Auch hier ist eigentlich der einzige und Sichere Schutz die regelmäßige (Jährliche) Impfung.
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