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Hier
möchte ich euch andere Dosis und ihre Hunde vorstellen,
die zwar krank sind, aber dennoch ein sehr schönes Leben führen.
Darf ich vorstellen??? Dieser süße Kerl ist Janco...........mit seinem Dosi
Lydia (die ich ja seit dem 30.05.2004 nun auch persönlich kenne)

Ich
finde, das ist ein ganz süßer, aber meine Meinung tut ja hier mal nix zur
Sache, sondern wir (d.h. Lydia) schildert euch jetzt mal die Geschichte von
ihrem Bären. Janco ist am 17.11.03 geboren, seine Mama brauchte einen
Kaiserschnitt, weil er und seine fünf Geschwister einfach nicht kommen wollten.
Die drei Jungen und drei Mädchen kamen auf einem Bauerhof zur Welt. Ungeplant.
Ein Unfall unter Nachbarn sozusagen. Papa Labrador, Mama kleine Münsterländerin.
Durch eine Zeitungsanzeige haben wir die Süßen dann gefunden, ziemlich
spontan, denn wir hatten uns erst mal für eine Rasse entschieden. Und zwar
entweder ein Labrador oder ein kl. Münsterländer. Dann am Wochenende die Zeitungsanzeige. Klasse!! Eine Mischung der Rassen. Wir
mussten sofort hin und es stürmten noch 3 der 6 schwarzen Welpen wie die
verrückten durch die Diele. Ein tolles Bild. Janco war derjenige der am frechsten war und wir hatten uns
für ihn entschieden. Ein kleines schwarzes Kompaktpaket von 10 Wochen. Ganz schreckliches Gejammer des Kleinen auf dem Weg zum neuen Zuhause, ich
wäre am liebsten wieder umgedreht. Leider fiel uns schon eine Woche später auf ( was uns jetzt im Nachhinein richtig bewusst geworden ist)
das er sehr katzenartig lief. Das heißt, seine Schulterblätter kamen stark vor
und es sah manchmal so aus als würde er sich anpirschen. Nach circa 8 Wochen, er war vier Monate alt, hatte er immer mehr
Mühe
aufzustehen, beim hinlegen ließ er sich zudem so auf dem Boden, dass es einem
fast selbst wehtat, außerdem streckt er seine Gliedmassen nach dem Aufstehen
wahnsinnig viel und ich vereinbarte einen Termin beim Tierarzt, da ja auch die
2. Impfungen anstanden und so konnte es nicht weitergehen.
Auf meine Fragen, was nicht in Ordnung sein könnte, antwortete man mir, dies
seien Wachstumsschübe, die dem Kleinen Schmerzen bereiten und er bekam
Hochdosiertes Calcium zur tägl.. Fütterung und ein Anabolikapräparat, welches
nun alle 4 Wochen gespritzt werden sollte. Natürlich vertraue ich meinen
Tierärzten, aber 3 Monate später immer noch das
gleiche Bild.
Nun war er sieben
Monate, sein gang wurde immer schaukeliger, ich bestand auf eine
röntgenologische Untersuchung.1) um zu sehen was mit dem "Hinterteil“ los ist.
2) in wie weit er belastet werden darf
(z. B. ins Auto springen, weil wir ihn bis dato immer
hinein gehoben haben, er aber auch nie die Anstalten gemacht hat zu springen)
Das Ergebnis???? Ich hatte es die ganze Zeit vermutet, aber man hofft ja immer
noch. Schwerste HD beidseits. Das ich in der Praxis noch sprechen konnte wundert
mich heute immer noch. Was sollten wir tun??
Die Tierärztin war in dem Moment nicht sehr sensibel, sie sagte: einschläfern, wenn es ein Schaeferhund
wäre. “Ich konnte Janco doch nicht einfach nicht mehr aufwachen lassen???????Bitte
nicht!!! Dann kam ein 2. Arzt dazu und erklärte mir die OP der
FKR.
Das musste bei mir erst mal alles sacken,
da ich keine Ahnung hatte, was das nun alles bedeutet.
Sie halfen mir Janco ins Auto zu bringen und ich konnte nur noch
verschwommen sehen. Die Tränen liefen vor lauter Verzweiflung und hörten nicht
auf.
Mein Freund bei der Arbeit
(er hatte im Vorfeld gesagt, ich solle ihn nicht anrufen, da er eine
schlimme Diagnose nicht in dem Moment verkraften könnte).
Und so saß ich mit dem schlafenden Wauzi alleine zu Hause,
ich wusste nicht wohin mit mir!
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