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 About me

So, nun Stelle ich mich erstmal vor: Gestatten, mein Name ist Silke und ich bin das Frauchen von dem lieben Arco.

 

Ich bin eine 28 jährige (bzw. mittlerweile 34 ), eigentlich Lebenslustige junge Frau mit einem kleinen Sohnemann Namens Phillip. Wir (das heißt: mein Sohn Phillip, mein Main- Coon- Mix Kater Mogli , mein spanischer Senfhund Malcon und natürlich unser Arco) leben in ländlicher Umgebung in der Nähe von Aachen.

Wir leben in einer mittelgroßen Parterrewohnung mit großem Balkon, von daher ist es Ideal
 um Tiere zu halten direkt am Wald und um die Ecke (bzw. die Straße runter)
ist freies Feld, wo Arco und Malcon sehr gerne und
sehr viel Spielen und sich austoben können.

Tja, wie kamen wir zu Arco?? Wir kamen zu Arco weil wir zwei Wochen vorher meine DSH-Mix-Hündin Hexe einschläfern lassen mussten und ich gemerkt habe, das mir ein wesentlicher Teil fehlt, wenn kein Hund im Haus ist.

 

Dies ist unsere Hexe, die wir leider am 16.09.2002
 im zarten Alter von 9,5 Jahren einschläfern
 lassen mussten, da sie an Spondylose erkrankte
  und einen Faustgroßen inoperablen Tumor an der Schwanzwurzel hatte und unter sehr starken
  Schmerzen litt

.

Nachdem meine Hexe eingeschläfert wurde, war ich total am Boden zerstört, weinte hemmungslos sobald unser Phillip im Bett war und wusste absolut nicht, wie ich mit so einem Schmerz umgehen sollte. Da ich Mutter und Hausfrau bin, Einar ( Mein Noch Ehemann ) viel arbeitet und ich oftmals
 mit Phillip alleine war, war es für mich unmöglich, ohne Hund zu leben, bzw. ich wollte in den 13 Tagen noch nicht mal mit Phillip spazieren gehen, da ich die Gegend jahrelang mit Hexe zusammen unsicher gemacht hatte.

Also begannen wir, nach einem neuen Hund Ausschau zu halten. Dann eines Sonntags war es soweit. Einar war auf Arbeit, die Zeitung kam, ich las sie wie immer durch und da sah ich die Anzeige, worauf ich mich auch direkt gemeldet habe. Ich verstand mich auf Anhieb sehr gut mit der Frau, die ich am Telefon hatte, also vereinbarten wir den Termin für Sonntag spät Nachmittag. Sie erzählte mir, das Arco eine Mischung aus Deutschem Schäferhund und Leonberger ist und zum damaligen Zeitpunkt 5 Monate jung. Da ich in dieser Situation ziemlich ungeduldig war ( was ich eigentlich öfter bin), saß ich kurze Zeit nach dem Telefonat im Auto. Ich fuhr also voller Erwartung die 20 km , fand es natürlich nicht auf Anhieb aber als ich dann da war, blieb mir als erstes fast das Herz stehen. Es bellte ohne Ende hinter der Tür aber da ich nicht feige bin, klingelte ich und da kamen sie auch schon. Arco`s Mutter stürmte voran, hinterher ein Spitz und schlussendlich kam dann Arco. Ich konnte es nicht fassen: WAS?? Diese Kalb soll erst 5 Monate alt sein?? Ja mei, wie schaut er denn aus, wenn er fertig ist??
(Ihr müsst wissen, Arco hatte da schon eine stolze
 Schulterhöhe von 55 cm!!) Na ja, wir unterhielten uns,
 ich streichelte die Hunde, Arco legte sich unter meinen Stuhl,
den Kopf auf meine Füße und er hatte gewonnen. Für mich war die Entscheidung getroffen-
Er ist mein neuer Freund! Ich ließ ihn noch ein paar Stunden da, denn immerhin musste ich ja erstmal Einar vorwarnen und ihm provisorisch die Option offen halten, mit zu Entscheiden. Er fiel natürlich aus allen Wolken als er von Arbeit kam und ich ihm mitteilte, das wir ab heut Abend ein neues Familienmitglied hätten. Ich hätte ihn mir schon angeschaut, wir könnten aber gleich noch mal zusammen fahren, damit er auch was dazu sagen könne. (Was für Heuchelei-Schatz ich lieb Dich). Aber wie erwartet sagte er nur: Was soll ich denn da?? Du hast dich doch schon entschieden. Er wusste gar nicht, wie Recht er eigentlich hatte, was nicht heißen soll, das ich einfach so über seinen Kopf entscheiden würde, aber er sagt immer, bei Tieren hätte ich das gewisse Gespür. Also fuhr ich spät nachmittags nach Linnich und holte Ihn ab. Für ihn schien die Sache ganz normal zu sein Arco nahm mir die mitgebrachte Leine ab und stellte sich vor die Tür. Er sprang wie von selber ins Auto (logischerweise auf den Rücksitz, was ich ja erwartet hatte) und wir fuhren Heim. Während der ganzen Fahrt war er sehr aufgeregt und zappelte hin und her, biss mir von hinten in meinen Haarzopf, was mir total die Gänsehaut verursachte, aber es war wie eine Bestätigung, als ob er sagen würde: Mach voran, ich will heim. Einar sah Arco, er war auch ein bissel erschreckt über die Größe, aber nach ca. 15 Min. sagte auch er, es ist das richtige. Somit war klar, das wir alles für Arco tun würden, wobei wir allerdings nicht wussten, wie schnell das auf die Probe gestellt wird.
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